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Es war eine Reise, die oft zum
Nachdenken angeregt hat und es auch heute noch tut.
Viele Dinge waren augenöffnend, andere waren nach
europäischen Standpunkten eher zweifelhaft. Manchmal
verstand man die Mentalität der Menschen, und
manchmal war ihr Verhalten nicht ganz
nachzuvollziehen. Ich glaube, diese
Reise hat alle Teilnehmer
einen großen Schritt nach vorne gebracht. Wir haben
in zwei
Wochen so viele Erfahrungen sammeln können, dass wir
sicherlich alle dazugelernt haben. Nat┨rlich war es
kein Urlaubsprogramm. Es war manchmal sehr viel
anstrengender als ein Schultag mit neun Stunden. Wir
haben so viele Hotelzimmer gesehen, zwei chinesische
Schlafwagen, einen normalen Zug,
Busse, Taxis, U-Bahnwaggons,
Privatwagen, dass man manchmal, wenn man abends
Tagebuch schreiben wollte, ganz vergessen hatte, was
man denn vormittags getan hat. Am 4.11. kamen wir
jedenfalls abends zur┨ck nach Deutschland, zum Teil
froh (zum Beispiel endlich wieder lesen können,
wohin denn dieser Zug gleich fahren wird,
Kartoffelchips kaufen, auf denen Kartoffel drauf
steht und trotzdem kein Reis drin ist...), aber zum
Teil auch sehr traurig, dass eines der größten
Abenteuer
schon vorbei war.
S.
Braun |